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Missionar
Hermann
Bahlburg - ein Heimattreuer aus
Jesteburg
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Missionar Hermann
Bahlburg (1892-1962)
- ein
Heimattreuer aus Jesteburg - Lebensbild
Cord Heinrich Bahlburg
Thelstorf als erste Wirkungsstätte
Als Sohn des Zimmermeisters Heinrich
Christoph Bahlburg
und seiner
zweiten Frau Catharina Dorothea
Elisabeth, geb. Vick, wurde
Hermann
Heinrich
Bahlburg am 21. Juli 1892 in Jesteburg geboren. Er wuchs mit
15
Geschwistern in einem
großen Geschäftshaushalt
auf. Aus
dieser
Kindheit auf dem
Stubbenhof an der
Seeve und der Herkunft aus einer
alten Familie der
Lüneburger
Heide
bezog er ein
Gutteil seines
Selbstbewusstseins. Das
verband er sein Leben lang mit
einer
großen Liebe zur Heimat und seiner
Muttersprache,
dem
Plattdeutschen.
Nach
der Volksschule erlernte Hermann
das
Schmiedehandwerk beim
Schmiedemeister Maack, einem
Nachbarn.
Danach,
auf seiner Wanderung als
Geselle, entschloss er sich,
Missionar in
Hermannsburg (Kreis Celle) zu
werden. Die
Eltern stimmten zu, weil die Familie sich
seit
Generationen zur
„Missionsgemeinde”
von
Hermannsburg
zählte. Die
Gründung der
Missionsanstalt 1849 durch den
Hermannsburger
Pastor
Ludwig Harms und Einrichtungen wie
der
Christianschule machten
Hermannsburg zu einem
Bildungszentrum auf
dem flachen Lande. Dort
lernte
Hermann Bahlburg eine Tochter des
Schmiedemeisters Friedrich
Behrens
und seiner Ehefrau Catharina
Maria, geb.
Meyer, kennen, die
später
seine Frau werden sollte. Minna
Anna Katharina Behrens
(1896-1966)
aus Sittensen, heute Landkreis
Rotenburg /
Wümme, war von
ihren Eltern
zum weiteren Schulbesuch nach
Hermannsburg geschickt worden. Sie
heirateten 1921 in Thelstorf, wo das Paar
seine erste Wohnung auf dem
Hof von Adolf und Dorothea Kröger, geb.
Bahlburg,
einer
älteren
Schwester von Hermann, bezog.
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