Missionar Hermann Bahlburg - ein Heimattreuer aus Jesteburg 325 Hanna Renner, geb. Schmidt, berichtet: „Ich erinnere mich, dass zu unserer Zeit noch zweimal Gruppen im Singehus untergebracht waren, etwa 1934.” Die Nazis hätten dies Gebäude gern für sich in Anspruch genommen, erinnert sie sich, doch das wollte niemand. „Damit war jedes Freizeitvorhaben [gemeint sind Freizeiten, Rüstzeiten der Mission] unterbunden, diese Tätigkeiten wollte die Partei allein beanspruchen.” (Im Gespräch mit Cord Heinrich Bahlburg am 07.08.2007). Vielleicht war dies mit entscheidend für den „Umzug” des Gebäudes nach Hermannsburg und seine Umwandlung in ein Wohnhaus. Das Ziel der Hermannsburger Heimatmission, das christliche Leben der ländlichen Bevölkerung im Einvernehmen mit den jeweiligen Gemeindepastoren und der städtischen Jugend, die bereit war, nach Thelstorf zu kommen, zu unterstützen, wurde stets mit dem Gedanken der äußeren Mission verbunden. 1927 erinnerte Bahlburg die Missionsleitung an den Wunsch von Ludwig Harms, eine „Gallamission in Abessinien” aufzubauen. Er dachte dabei an die künftigen Aufgaben der Mission im Ganzen und weniger an sich selbst als Ausführenden, weil er in voller, gern getaner Arbeit stand. Aber es kam, wie es kommen musste. Direktor Schomerus, der Nachfolger von Haccius, hatte auch von anderer Seite diesen Vorschlag erhalten und die Mission entschloss |
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