Missionar Hermann Bahlburg - ein Heimattreuer aus Jesteburg 329Heute ist ein wichtiger Nachtrag zu dem alten Konflikt möglich: Intensive Gespräche von Mitgliedern der Familie mit Verantwortlichen des heutigen Ev. - luth. Missionswerks in Niedersachsen (Nachfolgerin der Hermannsburger Missionsanstalt) und auch Erforschungen des damaligen Geschehens führten zur „uneingeschränkten Rehabilitierung” des Missionars Hermann Bahlburg durch Beschluss des Missionsausschusses vom 19. September 2007. Die Verhängung des Predigtverbotes sei unberechtigterweise erfolgt, die Verletzung seiner Integrität sowie das frühere Zerwürfnis mit ihm und seiner Familie wurden bedauert. Familie und Freunde freuen sich darüber sehr. Die Wiedergutmachung nach 59 Jahren kam noch zur rechten Zeit, um in dieser Dorfgeschichte „Lüllau - Thelstorf - Wiedenhof” den Bericht über Leben und Arbeit von Hermann Bahlburg aus Jesteburg wirklich abrunden zu können. Und als letzte Meldung erreicht mich kurz vor Drucklegung die Nachricht - aus Anlass des fünfzigjährigen Bestehens im Januar 2009 der Äthiopischen Evangelischen Mekane - Jesus - Kirche (EECMY), die eine Frucht auch der Hermannsburger Arbeit in diesem Land ist - , „dass Ihr Vater posthum mit einer Medaille für besondere Verdienste um die EECMY geehrt worden ist.” Quellen: Erzählungen in der Familie und eigene Erlebnisse als jüngster Sohn von Minna und Hermann Bahlburg - und - an Literaturquellen hier nur die wichtigsten:
In: Jesteburger Arbeitskreis für Heimatpflege: Lüllau – Thelstorf – Wiedenhof. Eine Dorfgeschichte. Heidenau 2009. |
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